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Ernährung beim EMS-Training: Tipps aus unserem Studio

Training ist die eine Hälfte, Ernährung die andere. Gerade beim EMS-Training machen ein paar einfache Grundlagen einen spürbaren Unterschied. Hier sind die Punkte, die wir unseren Mitgliedern in Landshut immer wieder mitgeben, ohne Diät-Dogma und ohne Verbotslisten.

Trinken: vor dem Training wichtiger als danach

Gut hydriert zu trainieren ist beim EMS besonders wichtig: Wasser verbessert die Leitfähigkeit der Impulse und unterstützt deinen Stoffwechsel bei der intensiven Muskelarbeit. Trink deshalb über den Tag verteilt ausreichend, besonders in den Stunden vor deiner Einheit. Unser Tipp aus dem Studioalltag: Stell dir morgens eine große Flasche hin und trink sie bis zum Termin leer, das funktioniert zuverlässiger als jeder gute Vorsatz.

Nicht nüchtern, nicht mit vollem Magen

Eine leichte Mahlzeit etwa zwei Stunden vor dem Training gibt dir Energie, ohne zu belasten. Komplett nüchtern zu trainieren ist keine gute Idee, gerade bei einem so intensiven Reiz wie EMS. Ein üppiges Essen direkt davor allerdings auch nicht. Wer direkt aus der Arbeit zu uns kommt, fährt mit einer Banane oder einem Joghurt am Nachmittag am besten.

Eiweiß: das Baumaterial für deine Muskeln

Dein Training setzt den Reiz, aufgebaut wird der Muskel aus dem, was du isst. Achte auf eine Eiweißquelle in jeder Mahlzeit: Eier, Quark, Fisch, Fleisch, Hülsenfrüchte oder Tofu. Als Faustregel für aktive Menschen gelten etwa 1,2 bis 1,7 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht am Tag. Das ist mehr, als die meisten schaffen, und der häufigste Grund, warum Fortschritte auf sich warten lassen, obwohl das Training stimmt.

Die Fehler, die wir am häufigsten sehen

Nach vielen hundert Erstgesprächen wiederholen sich drei Muster. Erstens: zu wenig essen. Wer abnehmen will, streicht oft radikal, verliert dann aber Muskulatur statt Fett, genau das Gegenteil dessen, was das Training aufbaut. Zweitens: flüssige Kalorien unterschätzen, von Säften über Softdrinks bis zum Feierabendbier. Drittens: unter der Woche diszipliniert, am Wochenende alles über Bord. Die Bilanz einer Woche macht das Ergebnis, nicht die einzelnen Tage.

Regeneration ernst nehmen

Zwischen deinen EMS-Einheiten wächst der Muskel, nicht währenddessen. Ausreichend Schlaf und ernährungsseitig genug Eiweiß und Mikronährstoffe sorgen dafür, dass dein Körper die Trainingsreize auch verwerten kann. Auch deshalb trainieren wir einmal pro Woche: Die Tage dazwischen sind kein Leerlauf, sondern der Teil, in dem das Ergebnis entsteht.

Brauche ich Shakes oder Nahrungsergänzung?

In den allermeisten Fällen: nein. Mit normalen Lebensmitteln lässt sich der Eiweißbedarf gut decken, und ein teures Pulverregal macht kein Training wirksamer. Ein Proteinshake ist eine bequeme Option für unterwegs, mehr nicht. Von Fatburnern und angeblichen Wundermitteln halten wir nichts, und wer dir so etwas zum Training verkaufen will, verdient an deiner Hoffnung, nicht an deinem Ergebnis.

Abnehmen mit EMS?

EMS unterstützt beim Abnehmen, weil mehr Muskulatur mehr Energie verbraucht, auch in Ruhe. Entscheidend bleibt aber die Energiebilanz: Ohne passende Ernährung purzeln keine Kilos. Genau deshalb gehört bei uns in Landshut die Ernährungsberatung auf Wunsch zum Training dazu: abgestimmt auf dein Ziel und deinen Alltag statt nach Schema F. Im Erstgespräch schauen wir gemeinsam, wo du stehst und was realistisch ist, die meisten spüren die ersten Veränderungen nach vier bis sechs Wochen.

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